De Drom


„Jung’, mak un spaud’ Di mit den Reister!“

Seggt Jochen Smidt, de Schaustermeister’ –

Je, heit hei Smidt? Den Nam heww ‘ck schir vergeten.

„Kumm, Slüngel, kumm! Sallst Frühstück eten.“

De Jung’, dei kau’t so hoch un sinnt un sitt.

„Wat fehlt Di, Jung’?“ fröögt Meister Smidt,

„Wat is ‘e los? Wat is intwei?

Hüt rögst Di nich un sünsten frettst för drei?“

„Je“, seggt de Jung, „je, mögen Sei’t ok hür’n?

Mi hett wat drömt, un doran denk ick ümmer.“

„En richt’gen Drom,“ seggt Smidt, „den’n hür ick girn!“

Un dreiht den Hüker nah den Jung’n herümmer.

„Na“, seggt de Jung’, „denn hür’n S’ mal blot dat Stück:

Mi was dat so: so as wi Sei un so as ick,

Wi seten Beid’ ein Jeder in ‘ne Tunn,

Von dei de ein dicht bi de anner stunn.

Jung’, frögen Sei, wat is in Din?

In min, säd’ ick, is nicks, as luter Theer.

Un wat, frög ick, is denn in Ehr?

Dunn säden Sei: In min deiht Honnig sin;

Un steken Ehren Kopp herut,

Dei sach ok ganz vull Honnig ut.“ –

„Dat gnad’ di Gott!“ lacht Schauster Smidt,

„Dat ick jüst in den Honnig sit,

Haddst Du blot drömt, ick set in Theer,

Denn halt ick mi den Spannreim her

Un garwte Di dat Ledder af!“

„Je“, seggt de Jung’, un makt sick up den Draf,

„Min Drom, dei is man noch nich ut, –

Wi stegen ut de Tunn herut

Un lickten Ein den Annern af.“

2008 entwickelte der gerade gewählte Bürgermeister der Stadt Kröpelin, Hubertus Wunschik, die Idee, ein Kulturzentrum für die Region nahe der Ostsee zwischen Wismar und Rostock aufzubauen sowie eine --> Kunstakademie zu etablieren, um Kreative in der Region zu halten und andere zu ermuntern, hierher zu kommen.

Kultur um Mensch zu sein.

Wir l(i)eben Träume.

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Spenden bitte auf das Konto des Vereins "de DROM e.V.": OstseeSparkasse Rostock, IBAN: DE61 1305 0000 0201 0225 40, BIC: NOLADE21ROS

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Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.

Friedrich Schiller

Wir leben in einer Welt, in der Vernunft, Werte der Aufklärung und der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr selbstverständlich sind. Kultur und Bildung sind daher wesentliche Elemente unseres demokratischen Gefüges. Sie befördern Lebensqualität, sie stiften Identität, sie unterstützen Integration und sie dienen dem demokratischen Miteinander. Für die wirtschaftliche Ent- wicklung und Attraktivität der ländlichen Region sind kulturelle Angebote unverzichtbar; ein gutes kulturelles Klima zieht nach- weislich die Wirtschaft an.

Mecklenburg-Vorpommern leidet unter dem demographischen Wandel. Es ist "das am dünnsten besiedelte deutsche Bundes- land. Fast 200.000 Menschen haben seit 1990 das Land zwischen Elbe und Ostsee verlassen, darunter zahlreiche junge Fach- und Führungskräfte. Doch viele der Abwanderer wären lieber geblieben oder kämen gern zurück – sähen sie eine berufliche Perspektive im Land."     

Quelle: www.mecklenburg-vorpommern, 2008

Im Frühjahr 2010 wurde die Gesellschaft "de DROM e.V." (niederdeutsch "der Traum") u.a. mit dem Ziel gegründet, Kultur und Bildung in der Region Rostock zu fördern.

Der Berliner Mäzen Dr. Karl Kauermann stellte dafür das denk- malgeschützte ehemalige Bahnhofsempfangsgebäude von Kröpelin [Haltepunkt an der 83,4 Kilometer langen Bahn- strecke zwischen Wismar, Rostock und Tessin] zur Verfügung.

Mit dem ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitglieder wurde der gemeinnützige Verein zu einem Motor kulturellen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern.